Übernahmeverhandlungen zwischen GE Power und GRANTIRO gestoppt:

GE Power will Mitarbeiter von weiteren Verhandlungen ausschließen.

Lausanne, 08.12.2016 – Die unter Namen „GRANTIRO“ tätigen Partner stehen für ein Konzept zur Erhaltung und Weiterentwicklung der von der Schließung bedrohten Standorte der GE Power. Die Vorgespräche hierzu waren vielversprechend. General Electric fordert überraschend, dass für weitere Verhandlungen ab sofort keine Gespräche mehr zwischen der Arbeitnehmerseite und der GRANTIRO-Gruppe stattfinden.

Das Bündnis GRANTIRO besteht aus unabhängigen Industrie-Experten, Innovationsmanagern, Sanierern und Finanzierungsexperten. Ihr Ziel ist es, Zukunftslösungen für alle von der Schließung betroffenen Unternehmensteile des Geschäftsbereichs GE Power zu entwickeln.

Seit Juli 2016 werden mit der deutschen General Electric Geschäftsleitung Gespräche geführt. Aufgrund des hohen Stellenwertes einer Konsenslösung hat das Team GRANTIRO – auf Empfehlung des GE Power-Vorstandes hin – auch intensive Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern geführt.

Nun fordert GE als Voraussetzung für weitere Gespräche u.a. einen Verzicht auf die Kommunikation mit den Arbeitnehmervertretern. Dies läuft dem Grundverständnis der GRANTRO Gruppe, nur durch Einbeziehung aller Beteiligten zu einer tragfähigen Lösung kommen zu können, fundamental entgegen. Mehrere Versuche, GE von einer anderen Vorgehensweise zu überzeugen sind leider gescheitert.

Vor diesem Hintergrund nimmt das Team GRANTIRO von weiteren Verhandlungen gegenwärtig Abstand.

Ansprechpartner:
Dr. Jochen Brinkmann
Rasenberger Toschek, Projektleiter GRANTIRO
info@grantiro.de
www.grantiro.de
Rasenberger Toschek | World Trade Center | Avenue de Gratta Paille 2 | 1000 Lausanne 30

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Ein Kommentar zu “Übernahmeverhandlungen zwischen GE Power und GRANTIRO gestoppt:

  1. Einer der Direktoren des Soziologischen Forschungsinstituts (SOFI) an der Göttinger Georg-August-Universität verwies im Gespräch mit dem Deutschlandfunk jüngst darauf, dass kein Weg daran vorbeiführt, notwendig die global längst geänderten Voraussetzungen sozialer Effizienz zu erfüllen. Wenn also kommenden Dienstag auf Antrag der General Electric das Arbeitsgericht tagt, kann die dort fallende Entscheidung niemals davon abweichen. Insbesondere die Mannheimer IG Metall als auch der Betriebsrat sollten deshalb bereits heute ihre dadurch von vornherein vergebliche Suche nach insofern ohnehin noch nie gegebenen Alternativen beenden, falls sie ernsthaft an einem erfolgreichen Wirtschaften in gleich welchem Konzern interessiert sind. Ansonsten bleibt die geplante Stilllegung von Teilen der heutigen Fertigung unabweisbar. Auch einem neuen Eigentümer wären im Falle einer Übernahme die Hände dementsprechend gebunden.

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